Das KEvB sagt Danke

Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen des Klinikum Ernst von Bergmann möchten wir uns bei allen Unterstützern bedanken, die uns im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie unterstützen. Ganz gleich, ob mit selbst genähtem Mundschutz oder mit unterstützenden Worten für den Einsatz der Ärzte, Pflegekräfte, Reinigungskräfte und Verwaltungsangestellte in dieser schwierigen Zeit: Wir wissen Ihre Worte und Taten sehr zu schätzen!


Dr. Laura Liebscher, Assistenzärztin & Siegfried Grube, Seniorchef einer Potsdamer REWE-Filiale

Zerstreuung und Genuss

Zerstreuung und Genuss: Frei nach diesem Motto hat Siegfried Grube, Seniorchef einer Potsdamer REWE-Filiale, den Mitarbeitern der Covid-Station 50 Klassik-CDs und 50 Tafeln Schokolade übergeben. Stellvertretend für das Team hat diese Präsente Assistenzärztin Dr. Laura Liebscher entgegen genommen: „Schokolade und Klassik sind immer eine gute Kombination. Danke schön!“


Walter Hanoldt
vom 25. März bis 24. April Patient auf der Covid-Station, geheilt entlassen

Brief eines genesenen COVID19-Patienten

ARBEITEN MIT HERZ
Die Helden des Klinikum Ernst von Bergmann

Man kann seine Arbeit gut machen. Mit nötigem Wissen, mit Fachkenntnis, mit allen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die man sich angeeignet hat. Gewissenhaftigkeit, Fleiß und Ausdauer gehören unbedingt auch dazu. Und was bisher etwas blutleer und wenig emotional daherkommt, kann im beruflichen Arbeitsalltag ausreichend Grundlage sein für beste Arbeitszeugnisse.


Aber stellen wir uns vor, zu all dem bisher Aufgeführten bringt der Arbeitende auch emotionales Eingebundensein, also Mitgefühl, Herzblut, die Fähigkeit und die Bereitschaft mitzuleiden und sich mitzufreuen, in seine Arbeit ein. Menschliches Empfinden, das wir unter dem Begriff Empathie zusammenfassen. Ohne es kleinmachen zu wollen – beim Montieren eines Golf in Wolfsburg wäre das möglicherweise nicht so relevant. Bei der Arbeit mit Menschen, zum Beispiel mit Patienten in einem Krankenhaus, kann es von übergroßer Bedeutung sein. Ich habe es als Patient auf der Covid-Station des Klinikum Ernst von Bergmann erlebt, und ich will davon berichten. Ich will davon berichten, um die unendlich einsatzbereiten Mitarbeiter dieser Station zu würdigen. Ich will davon berichten, um sie aus dem Schatten der vorwiegenden Berichterstattung über Fehler oder Versäumnisse oberster Leitungsebenen zu holen. Ihre Arbeit sollte den Ruf des Klinikum prägen, sie sind es, die Schlagzeilen machen sollten.


Ich könnte jetzt davon berichten, was ich beobachtet habe: Wieviel schwerer es ist, mit kompletter Schutzbekleidung zu arbeiten. Wie sehr man selbst in einem leicht und luftig wirkenden Kittel ins Schwitzen gerät, wenn man einen hilfsbedürftigen Patienten wäscht. Wieviel weniger Luft man bekommt, wenn sich über der Atemmaske noch ein Schutzschirm aus Plexiglas wölbt, der den Kopf fast ganz umschließt, dessen Halterung Kopfschmerzen hervorruft und der jede Kommunikation erschwert. Und gleichzeitig schwitzen die Hände in den engen Handschuhen. Und diese Schutzkleidung wird wenigstens zwanzig Mal am Tag bei jedem Betreten eines Krankenzimmers von den Mitarbeitern angelegt und danach wieder ausgezogen, was nicht weniger aufwendig ist. Auch wenn es nur um eine Schmerztablettte geht, von der sich ein Patient Erleichterung in der Nacht erhofft.


Aber was ich weitaus berichtenswerter finde ist, dass trotz solch widriger Arbeitsbedingungen Hingabe an diese Arbeit und damit an den Patienten spürbar ist. Das kann eine Berührung sein (natürlich mit Schutzhandschuhen), Interesse am Patienten, das über das krankheitsbezogene Befragen hinausgeht. Es kann gemeinsames Lachen sein, das jede Schutzkleidung durchdringt und somit verbindet. Und auch in der nächsten Schicht weiß die Krankenschwester oder der Pfleger noch, was mich, den Patienten, sorgt oder was mich freut. Und die Küchenmitarbeiter wissen, dass ich den Kaffee mit Milch und zwei Löffeln Zucker mag. Und wenn ich ihnen sagte, dass ich Kaffee nur linksherum umgerührt trinke, würden sie ihn beim nächsten Mal links herum umgerührt hinstellen.


Ja, jetzt habe ich scherzhaft übertrieben. Es ist aus dem Wunsch entstanden, die Arbeit dieser Menschen zu würdigen. Und um auch diese Tatsache nicht unerwähnt zu lassen: Die sich selbst und damit auch ihre Familien mit ihrer Arbeit einem Risiko aussetzen. Und das alles zu würdigen rechtfertigt auch das Mittel der Übertreibung.
Aber ich übertreibe nicht, wenn ich abschließend schreibe:
Ich verneige mich in Dankbarkeit vor der Arbeit dieser Menschen. Und noch einmal: Sie sind es, die die Schlagzeilen zum Klinikum Ernst von Bergmann bestimmen sollten.
Es wären die besseren Schlagzeilen.

Walter Hanoldt
vom 25. März bis 24. April Patient auf der Covid-Station
geheilt entlassen


Süße Erfrischung gefällig?

Prof. Dr. med. Dorothea Fischer und Ihr Team der Frauenklinik freuen sich über eine süße und vitaminreiche Spende Zuckerrohrsaft der Firma Supercane.

Deren Gründer Cihan Ozangil möchte den Mitarbeitern, die täglich Ihr Bestes geben mit seiner Getränke-Lieferung etwas Gutes tun. Der Saft soll den Mitarbeitern nicht nur Freude bereiten, sondern auch Energie liefern, um weiterhin alles für die Patienten geben zu können. Chefärztin Fischer zur süßen Spende: „Ich bin total happy. Solche Gesten tun meiner Mannschaft gut. Toll!“


Wir sagen Danke

Einige Beispiele für Unterstützung, für die wir uns im Namen aller Kolleginnen und Kollegen herzlich bedanken möchten!