Klinikum Ernst von Bergmann mit viertem Teilschritt zur Wiedereröffnung der Zentralen Notaufnahme

Ab Freitag, dem 22. Mai, ab 18 Uhr, fährt der Rettungsdienst wieder medizinische Notfälle der Bereiche Pneumologie, Thoraxchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie in die Zentrale Notaufnahme (Rettungsstelle) des Klinikums Ernst von Bergmann. Dies betrifft ausschließlich Liegendtransporte. Nachdem die Bereiche Kardiologie, Angiologie, Neurologie, Neurochirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Hals-Nasen-Ohren-, Augenheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Kinder- und Jugendmedizin, Allgemeinchirurgie und Gynäkologie bereits seit 8., 13. oder 18. Mai wieder für den Rettungsdienst anfahrbar sind, ist dies der vierte Teilschritt auf dem Weg zur vollständigen Wiedereröffnung der Zentralen Notaufnahme.
 
Bürger, die sich in den genannten Bereichen selbst in der Notaufnahme vorstellen, kann das Klinikum Ernst von Bergmann jedoch unverändert noch nicht aufnehmen. Wie bisher auch bleiben Behandlungen lebensbedrohlicher Erkrankungen oder Verletzungen aus allen Fachgebieten, akute Notfälle bei dialysepflichtigen Patienten sowie nicht-aufschiebbare Operationen möglich, deren Verzögerung mit schweren gesundheitlichen Schäden oder Tod einhergehen würden.

Schnelltests für alle neu aufgenommenen Patienten

Alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, erhalten einen Covid-Abstrich in der Zentralen Notaufnahme. Das Ergebnis eines Schnelltests kann schon nach 45 Minuten vorliegen – je nach Dringlichkeit und Verfügbarkeit des Tests. Ergebnisse normaler PCR-Tests können schon nach 4 Stunden vorliegen. Um die Patientensicherheit zu gewährleisten, werden alle Patienten bis zum Vorliegen des Ergebnisses isoliert. Darüber hinaus wird die Sicherheit durch eine strikte Trennung der Patienten und Patientenwege erhöht. Zusätzlich definiert sind Reinigung und Desinfektion der Behandlungszimmer nach jeder Behandlung, Einbett-Zimmer als Standard, kreuzungsfreie Wegeführungen, Schleusen sowie umfangreiche Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Weiter nur wenige Ausnahmen vom Besuchsverbot

Grundsätzlich bleibt das absolute Besuchsverbot weiterhin in Kraft. Die Ausnahmen des Besuchsverbots gelten allerdings weiterhin für folgende Personenkreise und sind aktiv mit der jeweiligen Station vor dem geplanten Besuch telefonisch abzusprechen:

  • Begleitpersonen bei stationärer Aufnahme von Kindern unter 16 Jahren
  • Besucher von Schwerstkranken und von Kindern unter 16 Jahren. Diese dürfen einmal am Tag für eine Stunde ihre Angehörigen besuchen.
  • Partner/in bei der Geburt und am Wochenbett

Gesundheitsamt hebt Anordnungen auf

Das Gesundheitsamt Potsdam hebt mit sofortiger Wirkung sämtliche Anordnungen für das Klinikum Ernst von Bergmann auf, die im Zusammenhang mit dem dortigen Ausbruchsgeschehen erlassen worden waren. Damit kann das Klinikum sukzessive wieder in den regulären Betrieb unter Pandemie-Bedingungen übergehen. Erste Bereiche für Rettungsdienste wurden bereits geöffnet, die vollständige Notfallversorgung ist bis Ende Mai vorgesehen, die komplette Öffnung des Klinikums Ernst von Bergmann unter Pandemie-Bedingungen ist für Ende Juni geplant.

Für das Klinikum ist entscheidend, im Prozess der Wiedereröffnung weiterhin vor allem die Sicherheit seiner Patienten und Mitarbeiter ins Zentrum aller Planungen zu stellen. Daher wird das Klinikum den Regelbetrieb bis Ende Juni schrittweise wieder aufnehmen.


Klinikum öffnet den Kreißsaal für eine Begleitperson

Seit Freitag, 08. Mai 18 Uhr kann jede Schwangere wieder durch eine symptomfreie Person im Kreißsaal begleitet werden. Voraussetzung ist, dass diese Begleitperson einen Corona-Schnelltest mit negativem Ergebnis bei uns im Haus erhalten hat. Auch darf die Begleitperson keinen Kontakt zu Corona-Erkrankten gehabt haben in den letzten 3 Wochen.

Die Begleitperson wird direkt bei Aufnahme der Schwangeren zur Geburt getestet. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses dauert es ca. 2 Stunden. In dieser Zeit bitten wir die werdenden Väter, Partner oder Begleitpersonen um etwas Geduld. Denn um die Sicherheit aller Schwangeren und unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, müssen die Begleitpersonen außerhalb des Kreißsaals warten.

Patientensicherheit im Mittelpunkt: Ist der Corona-Schnelltest der Begleitperson negativ, darf die Begleitperson – unter Einhaltung sämtlicher Hygieneregeln – bei der Geburt im Kreißsaal anwesend sein. Zu den strikten Hygieneregeln gehören eine gründliche Händereinigung und Händedesinfektion sowie das Tragen eines vom Klinikum bereitgestellten Mund-Nasen-Schutzes. Auch informieren wir die Begleitpersonen darüber, dass sie für die Zeit der Geburt im Kreißsaal bleiben muss.

Die Sicherheit unserer Patienten steht für uns im Mittelpunkt. Wir haben diese durch eine strikte Trennung der Patienten und Patientenwege erhöht. Zusätzlich definiert sind Einbett-Zimmer als Standard, kreuzungsfreie Wegeführungen, Schleusen sowie umfangreiche Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Wir möchten den werdenden Eltern mit diesem Vorgehen eine sichere Geburt mit Begleitperson in Zeiten der Corona- Pandemie ermöglichen.

Information zur Besucherregelung: Der Beschluss der Bundesregierung sieht eine mögliche Lockerung der Besucherregelung in Krankenhäusern vor. Sollten sich angesichts der angekündigten Lockerungspolitik hier konkrete Änderungen für das Klinikum Ernst von Bergmann ergeben, informieren wir Sie sofort. Bis dahin gelten unsere aktuellen Regelungen Mutter-Kind-Station: Nach der Geburt dürfen die Väter bzw. Partnerinnen in gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaft 1x pro Tag für eine Stunde Mutter und Neugeborenes besuchen. Ausgenommen sind COVID-19-positiv getestete Personen sowie Besucher mit Atemwegsinfektionen.

Alle Informationen rund um die Geburt finden Sie auch auf unserer Seite www.geburtinpotsdam.de


Generelles Besuchsverbot im Klinikum Ernst von Bergmann

Um unsere Patienten und Mitarbeiter und auch Sie zu schützen, halten wir es aufgrund der aktuellen Situation zum Corona-Virus (SARS-COV-2) für erforderlich, die Besuche im gesamten Haus weiterhin zu untersagen und strikt zu kontrollieren. Sollten sich hier Änderungen angesichts der angekündigten Lockerungspolitik ergeben, informieren wir Sie sofort.

Aus diesem Grund werden alle Eingänge bis auf Widerruf abgeschlossen und dürfen ausschließlich von Klinikmitarbeitern genutzt werden.

Ausnahmen gelten für folgenden Personenkreise und Eingänge:

  • Besucher von Schwerstkranken und Kindern unter 16 Jahren (auch Neugeborene) dürfen weiterhin ein Mal am Tag für eine Stunde ihre Angehörigen besuchen. Der Zutritt ist ausschließlich über den Haupteingang (A1) oder die Kindernotaufnahme (F1) möglich. Der Zutritt wird durch Wachschutz kontrolliert und erfolgt nur nach vorheriger Anmeldung über die jeweilige Station.
  • Der Zutritt für Subunternehmer oder Leasingkräfte ist ausschließlich über den Haupteingang (A1) mit Passierschein möglich und wird ebenfalls durch Wachschutz kontrolliert.
  • Der Empfang der Poliklinik bleibt weiterhin Montag bis Samstag von 9.00 bis 15.00 Uhr besetzt, um Angehörigen die Möglichkeit zu geben, persönliche Dinge für Patienten im Hause abzugeben.
  • Für kinder- und jugendmedizinische Notfälle ist die Zentrale Kindernotaufnahme (F1) weiterhin erreichbar.


ACHTUNG: Besucher mit Infekterkrankungen (wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, akuter Bronchitis, grippalem Infekt, Fieber etc.) erhalten keinen Zutritt.

Halten Sie den Kontakt zu Ihren Angehörigen per Telefon oder über Social Media.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!


Abgabe von persönlichen Dingen für Patienten

Wegen des Besuchsverbots in Zeiten von Corona möchten wir unsere Patienten und deren Angehörige unterstützen, persönliche Dinge während des stationären Aufenthaltes auszutauschen.

Dazu haben wir einen Service-Punkt eingerichtet. Hier können Angehörige von Montag bis Samstag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr persönliche Gegenstände wie Wechselkleidung, Bücher oder Briefe abgeben. Unsere Logistik-Mitarbeiter bringen diese dann persönlich zum Patienten.

Abgabepunkt: Empfangstresen der Poliklinik Ernst von Bergmann
Wann: Montag bis Samstag von 9 bis 15 Uhr


Wichtig: Ablieferung in beschrifteten Paketen oder Tüten
Beschriftung: Vorname Name des Patienten, Geb.-Datum und ggf. Station


Corona-Hilfetelefon des Klinikums Ernst von Bergmann

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für viele Menschen große Herausforderungen dar. Seit Mittwoch, 8. April, bietet das Klinikum Ernst von Bergmann mit dem „Corona-Hilfe-Telefon“ Ihnen eine zentrale Anlaufstelle für Ängste und Sorgen.

Professionelle Gesprächspartner aus unserem Team der psychosozialen Notfallversorgung stehen Hilfesuchenden am Telefon beratend zur Seite.

Das Corona-Hilfe-Telefon ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 – 12 Uhr besetzt und unter der Rufnummer 0331 . 241 – 48600 erreichbar.

Lassen Sie uns reden! Wir sind für Sie da.


Krisen-Telefon für Kinder und Jugendliche

Gerade Kinder und Jugendliche haben verständlicherweise häufig Sorge aufgrund der Corona-Pandemie – aber nicht immer direkt jemanden, mit dem sie darüber sprechen können.

Manchmal machen auch die Folgen der Corona-Krise mehr Sorgen als die Krankheit selbst: Wie geht es mit der Schule weiter? Finde ich später noch Anschluss bei meinen Freunden? Wie geht es meiner Familie? Was kann ich tun, wenn es mehr Streit zu Hause gibt?

Manchmal können aber auch starke psychische Symptome auftreten, die verunsichernd sein können: starke Traurigkeit, Ängste, Zwänge, Hoffnungslosigkeit, sich aufdrängende negative Gedanken, Verfolgungsgefühle, Appetitstörungen, Schlafstörungen, Sucht.

Als Kinder- und Jugendpsychiatrie bieten wir eine kostenfreie und auf Wunsch anonyme telefonische Unterstützung an. Auch Angehörige können sich melden, wenn sie sich Sorgen um Kinder und Jugendliche machen. Wir überlegen dann gemeinsam einen Weg, wie alle in dieser besonderen Zeit eine passende Hilfe bekommen können.

Erreichbar sind wir wochentags von 10 bis 14 Uhr unter der Nummer:
0331. 241 – 41941 oder 24/7 per E-Mail an kj-pia(at)klinikumevb.de

Allgemeine Corona-Infos (Links zu RKI, Händehygiene, Infektionsschutz.de, bundesgesundheitsministerium)


Informationsmöglichkeiten

Was tun im Verdachtsfall?

  1. Kontakt mit anderen Menschen meide
  2. unverzüglich Kontakt mit dem Gesundheitsamt Potsdam aufnehmen
  3. wenn medizinische Versorgung nötig ist, dann nach telefonischer Anmeldung zum Hausarzt gehen oder an ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 wenden

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Informationen, wie Sie sich schützen können und was im Verdachtsfall zu tun ist:
Die Internet-Seite des Bundesgesundheitsministeriums
www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Die Internet-Seite des Brandenburger Gesundheitsministeriums
msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/start

Die Internet-Seite des Robert Koch-Instituts
www.rki.de